Person Detail

1594
P. Anton (Franz Josef) Fornaro von Rapperswil
Geburtsjahr: 1753  |   Todesjahr: 1828


Professbuch:
Band B, Nr. 460
Kapitel: 11. Professen unter Abt Nikolaus Imfeld 1734-73.
P. Anton (Franz Josef) Fornaro von Rapperswil
Professjahr: 1773

Professbuchtext:
P. Anton (Franz Josef) Fornaro von Rapperswil. Geboren den 13. September 1753 als Sohn des Jakob Fornaro und der Anna Maria Muos. Er studierte in Neu St. Johann. Profeß 17. Januar 1773. Priester 24. Mai 1777.
P. Anton wurde am 17. Oktober 1779 Lehrer der Grammatik. Um 1780 lernte er bei einem gewissen Holstein aus Stuttgart das Harfenspiel; Holstein kam am 19. November 1819 wieder nach Einsiedeln und gab hier ein Konzert. Anläßlich einer Zimmervisitation fand Abt Beat den 1. Februar 1783 bei P. Anton eine Taschenuhr und ein Perspektiv, was er ihm beides wegnahm. Den 10. Oktober 1783 kam er als Lehrer nach Bellenz, wo er bis zum 20. November 1789 blieb. Zurückgekehrt, wurde er den 27. November wieder Lehrer an der Klosterschule. 1790, 27. November, wurde er Katechet für Egg, wo er 1781 schon einmal gewirkt hatte. Seit dem 10. November 1791 war er (für P. Bonaventura) Kapellmeister. In diesem Jahre und wieder um 1794 mußte er das Bad Pfäfers aufsuchen. Während des Exils weilte er längere Zeit im Stifte Kempten, von wo er mehrere Bilder mit sich heimbrachte, u. a. vier angebliche Rembrandts, die heute im Kunstkabinett aufbewahrt werden; überhaupt scheint P. Anton mit Vorliebe Bilder gesammelt zu haben, denn nebst den genannten finden sich noch eine Reihe anderer vor, die durch ihn herkamen. Nach der Revolution war er Küchenmeister. Den 24. Juni 1827 feierte er seine Sekundiz in der Gnadenkapelle. Er starb den 2. Mai 1828 im Alter von 75 Jahren. Seinem Bruder Karl hatte man, mit Rücksicht auf ihn, 400 Louisdor geliehen, die verloren gingen.

Letzte Aktualisierung: 03.10.2018 – Impressum
Creative Commons Lizenzvertrag Soweit nicht anders angegeben, unterliegen die Inhalte dieser Site einer Creative Commons Schweiz CC BY-NC-SA 2.5 Lizenz.