Person Detail

1565
P. Eberhard (Franz Josef) Högger von Mettendorf
Geburtsjahr: 1742  |   Todesjahr: 1798


Professbuch:
Band B, Nr. 431
Kapitel: 11. Professen unter Abt Nikolaus Imfeld 1734-73.
P. Eberhard (Franz Josef) Högger von Mettendorf
Professjahr: 1763

Professbuchtext:
P. Eberhard (Franz Josef) Högger von Mettendorf bei Goßau. Geboren den 10. September 1742 als Sohn des Johann Högger und der Anna Maria Elser. Profeß 15. Mai 1763. Priester 4. April 1767.
P. Eberhard wurde den 11. November 1769 Lehrer an der Klosterschule. Seit dem 8. Januar 1774 war er Vizekapellmeister. Den 3. März 1781 wurde er Subprior (für P. Fintan) und für P. Joachim Infirmarius. Vom 18. August 1787 bis zum 6. August 1790 war er Statthalter, dann Brüderinstruktor. Am 27. Oktober 1792 kam er für P. Magnus als Pfarrer nach Feusisberg. Hier wirkte er, bis er den 25. Mai 1798 des Landes verwiesen wurde. Er war damals schon schwerkrank an Wassersucht. Man schaffte ihn auf einer «Schleipfe» nach Freienbach herunter, von wo er mit dem dortigen Pfarrer, P. Isidor, nach Emmishofen weiter transportiert wurde. Sie suchten das Kloster Petershausen auf, wo P. Eberhard am 14. Juni 1798 im Alter von 56 Jahren seinem Leiden erlag. Er fand daselbst seine letzte Ruhestätte.

Schriften:
Erbauliche Betrachtungen und Geistliche Lesungen für acht Tage der heiligen Einsamkeit, zum Gebrauche vorzüglich der Ordenspersonen aus den Werken des Herrn Ludwigs Bourdaloue zusammengetragen und gedruckt in dem Fürstl. Gotteshause Einsiedlen. Verbesserte Auflage. Mit Erlaubniss der Obern. Durch Franz Salesi Benziger. 1785. 8 °.
I. Theil. Erbauliche Betrachtungen. S. 1-282.
II. Theil. Geistliche Lesungen. S. 1-265 u. Register. Mitarbeiter war auch P. Marian Herzog.

Letzte Aktualisierung: 03.10.2018 – Impressum
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