Person Detail

1563
P. Isidor (Josef Anton) Moser von Rheinau
Geburtsjahr: 1739  |   Todesjahr: 1828


Professbuch:
Band B, Nr. 429
Kapitel: 11. Professen unter Abt Nikolaus Imfeld 1734-73.
P. Isidor (Josef Anton) Moser von Rheinau
Professjahr: 1759

Professbuchtext:
P. Isidor (Josef Anton) Moser von Rheinau. Geboren den 25. Juli 1739 als Sohn des Schultheißen Andreas Moser und der M. Magdalena Reuttimann. Er machte seine Studien an der Klosterschule in Rheinau, von wo er den 25. April 1758 nach Einsiedeln kam. Profeß 21. November 1759. Priester 17. September 1762. Mit Fr. Robert Kech hatte er unter P. Chrysostomus Helbling den 24. Mai 1772 an einer öffentlichen Disputation sich ausgezeichnet. Als am 30. September 1762 der Nuntius Oddi, der ihm die Priesterweihe erteilen sollte, nach Einsiedeln kam, begrüßte ihn Fr. Isidor im Konvent mit einer lateinischen Rede.
P. Isidor wurde 1764 oder 1765 zum Dorfkatecheten für die Schulkinder und am 9. Januar 1767 zum Oberkatecheten für die schulentlassene Jugend bestimmt. Dazu wurde er den 13. Januar 1767 Katechet für Willerzell; er war der erste daselbst. Daneben aber fand er Verwendung als Philosophie- und später als Theologieprofessor. Ende Mai 1766 wurde er eigens nach Freudenfels geschickt, um dort bei P. Gregor von Petershausen, der sich im benachbarten Klingenzeil aufhielt, die Rechte zu studieren. Auch arbeitete er von 1765-71 an seinem «Grossen Einsiedlischen Katechismus», der freilich in dieser J'orm nicht gedruckt wurde. Dafür erschien schon 1768 der kleine Katechismus. Ebenso erschienen in der Folge andere Unterrichtsbücher für die Schulen und ebenso Gesangbücher. Den 20. September 1774 wurde P. Isidor das erste Mal Pfarrer von Einsiedeln. Er machte sich im besondern verdient um den 1774 begonnenen Kapellenbau in Willerzeil und um die Hebung des Schulwesens in Einsiedeln. Er hielt 1776 für die Lehrer einen eigenen Unterrichtskurs ab und gab auch eine eigene Schrift über die Verbesserung der Schulen heraus. Ebensosehr nahm er sich der Armen und der Kranken an, für die er ebenfalls ein eigenes Büchlein verfaßte. Am 12. Januar 1782 mußte P. Isidor die durch den Wegzug von P. Beda nach Bellenz frei gewordene Statthalterei übernehmen. Auch hier suchte er den Betrieb zu bessern und zu heben, wo er konnte. 1783 hielt er in der ersten Fastenwoche Exerzitien in Seedorf. 1785 kam er als Abt von Disentis ernstlich in Frage. Im folgenden Jahre kam es zu einer gewissen Entfremdung zwischen Abt und Statthalter, der dem Abt in manchem zu eigenmächtig vorging449. Das mag Mitursache gewesen sein, daß P. Isidor am 18. August 1787 wieder Pfarrer von Einsiedeln wurde, wo er weit eher in seinem Elemente war. Den 6. Oktober 1789 mußte er die Pfarrei Eschenz übernehmen, da der Abt für gut fand, ihn von Einsiedeln wegzunehmen. Dort setzte es 1790 wegen den abgeschafften Feiertagen einen Streit ab, der P. Isidor beinahe seine Stellung gekostet hätte. Erst 1794, den 15. November, kam er indessen nach Freienbach als Pfarrer. Da kam 1798 der Einfall der Franzosen. P. Isidor konnte zunächst auf seinem Posten bleiben, wurde dann aber am 25. Mai mit seinem Mitbruder, P. Eberhard Högger, Pfarrer in Feusisberg, nach Emmishofen transportiert und dort an der Landesgrenze freigelassen. Sie gingen zunächst nach dem Kloster Petershausen, dann ging P. Isidor nach Oeningen. Am 5. Juli 1779 kam er wieder nach Freienbach, um die Pfarrei neuerdings zu übernehmen, mußte aber schon am 14. August wieder fliehen. P. Isidor wandte sich zuerst nach St. Gerold, von wo er Ende Oktober mit P. Konrad, der das Gnadenbild u. a. flüchtete, über den Arlberg nach dem Tirol mußte. Sie hielten sich zunächst im Kapuzinerkloster in Imst auf, zogen von hier im Mai 1800 weiter nach Hall, dann nach längerem Aufenthalt daselbst über Steinach, den Brenner und Sterzing nach Mittenwald. Von hier ging P. Isidor allein nach Brixen, während P. Konrad nach dem Pustertale und von dort nach Lienz ging. P. Isidor blieb zunächst im Priesterhause in Brixen, machte von hier eine Reise nach Meran, Bozen und Marienberg. Nach acht Wochen fand er im Kloster Neustift Aufnahme. Von dort kam er Mitte Oktober auf eine Expositur des Stiftes in Natz als Cooperator. Bis zum 17. April 1803 blieb P. Isidor in Neustift, dann kehrte auch er nach Einsiedeln zurück, wo er am 30. April zum dritten Male Pfarrer wurde. Auch jetzt war er wieder unermüdlich in seinem Amte, auf der Kanzel und mit der Feder tätig. Er wurde den 7. Oktober 1803 Mitglied der Siebnerkommission, die die neue Klosterordnung beraten sollte. Das zunehmende Alter zwang ihn, um die Entlassung einzukommen, die ihm auf Neujahr 1811 gewährt wurde. Er zog sich ins Schloß Pfäffikon zurück. Aber auch jetzt wirkte er noch gerne als Prediger und Schriftsteller. Als Jubilar und Senior kehrte er den 21. März 1821 ins Kloster zurück, blieb aber geistig immer frisch und regsam. Als er am St. Moritztage P. Dekan zum Namenstage gratulierte, gab dieser dem Tagebuchschreiber P. Josef Tschudi eigens den Auftrag, zu vermerken, daß Herr Senior seine Aufgabe mit einer Eleganz und Kraft vollführt, die auch in spätesten Zeiten allen Ruhm verdiene. Dazu bemerkt P. Josef, daß P. Isidor «einer der gelehrtesten Männer und der trefflichsten Redner in unserm Stifte» sei. Nach kurzer Krankheit starb er den 28. Januar 1828 im Alter von 87 Jahren.
«Er war ein sehr gelehrter Mann, trefflicher Prediger, ein genialer Kopf. Sein Witz und seine Satyre waren treffend und scharf. Als Pfarrer an verschiedenen Orten, vorzüglich hier, hat er für das Seelenheil ungemein viel geleistet. Er war ein besonderer Förderer der Viertels-Christenlehren und erster Christenlehrer in Willerzell, von dem er aber sagte, dass er dem lb. Gott dort keinen guten Weinberg gepflanzt habe. Bewunderungswürdig ists, dass er, der doch an allem Musikalischem Mangel hatte, und an Stimme, Kunst, Gefühl und Sinn nichts weniger als Musikant war, den Volksgesang in Willerzell einführte, zu einer hohen Stufe der Vollkommenheit durch unermüdete Anstrengung brachte, und sogar selbst noch Melodien für ein und anderes Kirchenlied komponierte, eigentlich vorsang oder vorkrähte, bis der Lehrling das, was der Lehrer wollte, aber mit Noth vollbringen konnte, nach und nach auffasste. Er schrieb mehrere Werke und Gebetbücher; das beste dürfte wohl sein grosser, noch ungedruckter Katechismus sein. Er war auch einmal Statthalter, aber aus Gutherzigkeit und Mildtätigkeit viel zu wenig Oeconom und musste daher bald von diesem Amt entfernt werden. «Hätte ich als Statthalter so viel vorgeschlagen, so viel ich rückwärts gekommen bin, so wäre ich lebenslänglich Statthalter geblieben,» sagte er selbst. Er hatte wirklich hier nur aus Tugend gefehlt.»450
Der Biograph P. Isidors, P. Odilo Ringholz451, charakterisiert P. Isidor wie folgt452: «P. Isidor war ein scharf ausgeprägter Charakter von unverfälschter Eigenart, ein eigentliches Original - wie ein Zeitgenosse nach seinem Tode schrieb - offen, ehrlich, von unbestechlicher Wahrheitsliebe, die niemand schonte und bis zur Schroffheit gehen konnte. Witz und Satyre standen ihm reichlich zu Gebote. Im Verkehr war er durch seinen schlagenden Witz sehr unterhaltend, und unzählige Weisheitssprüche, die aus solchen Gesprächen aufgefaßt wurden, waren lange Zeit im Umlaufe. Sein köstlicher Humor verliess ihn nicht einmal bei seinen stärksten Leiden und auf dem Sterbebette. Was er einmal als wahr und als seine Pflicht erkannt hatte, hielt er mit eiserner Folgerichtigkeit fest. Sein Seeleneifer und seine Arbeitsfreudigkeit kannten keine Grenzen, und hierin bedurfte er sein ganzes Leben lang eines Zügels. Er begnügte sich niemals mit halber Arbeit; was er anfasste, tat er stets ganz. Bei allen seinen Studien und Arbeiten verfolgte er stets hohe, praktische Ziele - die Heiligung seiner selbst und anderer, die seiner Sorge anvertraut waren. - Man sollte nicht meinen, dass ein solcher Kraftmensch während seines ganzen Lebens mit Kränklichkeit zu kämpfen hatte. Aber gerade hier kam ihm seine unbeugsame Willenskraft und sein nie versagender Humor sehr zu statten. P. Isidor war selbstlos im höchsten Grade, lebte fast nur für seine Mitmenschen, vorzüglich für seine Pfarrkinder, denen er alles geworden ist, und hatte das weichste, wärmste Herz für die Kleinen, Schwachen, Armen und Leidenden, eine wahrhaft mütterlich Liebe.
In seinen Vorzügen, besonders in seinem glühenden Seeleneifer, seiner unbeugsamen Willensstärke und in seinen ausserordentlich reichen Geistesgaben lagen die Wurzeln seiner Fehler. Ein zeitgenössischer Mitbruder vergleicht ihn mit dem vortrefflichsten Metall, das aber mit vielen Rostflecken bedeckt war. Ein anderer, der schärfer sah, wendete auf ihn ein Wort des römischen Dichters Horatius (Ep. ad Pisones de arte poetica V. 351/52) an: «Wo so viel Licht ist, soll man sich nicht an wenigen Flecken stossen.»

Schriften: a) Gedruckte:
1. Der kleine Einsiedlische Katechismus oder Erste Grundsätze der Christlichen Religion, durch kurze Unterrichte und Erzählungen erkläret, und zum Behufe der Kinder in Fragen und Antworten abgefasset von einem Capitularen des fürstl. Gotteshauses Einsiedlen. Durch Franz Xaveri Kälin. 1768. 8 °. 490 Seiten und Register.
2. 1768. Glaubensfragen, 4000 Expl.
3. 1768. Von der Unterrichtung der Kinder, 2000 Expl. à 2 Bogen.
4. 1768. ABC-Büchlein.
5. 1769. Morgensmeinung, 800 Expl.
6. 1770. Unterricht, 2000 Expl. ä 3 Bogen.
7. 1771. Ein Reu und Leid - mit allen Unkosten 4 ((?))[RS2] 15 B.
8. 1772. Lieder, 500 Expl. ä 1} Bogen.
9. 1772. Sebastianslieder auf Bennau, 70 Expl.
10. 1772. Lieder, 450 Expl.
11. Geistliche Gesänge zur Zierde und Vermehrung der öffentlichen Andacht, wie auch zur besondern Erbauung der Gläubigen. Verfasset und Gedruckt in dem hochfürstl. Gotteshause Einsiedlen. Durch Franz Xaveri Kälin. 1773. 8°. Text 127 Seiten, Noten 24 Seiten, 38 Lieder mit Noten. Laut Rechenbuch 2200 Expl. à 8 Bogen.
12. 1773. 3 mal kleine Gesänge gedruckt, kosten 4 ((?))[RS3] 10 B.
13. 1774. ABC-Büchlein für die Kinder, kosten 5 ((?)).[RS4]
14. 1774. Neues Palmgärtlein christlicher Andachtsübungen in 12 °. 3000 Expl. à 19 Bogen.
15. 1775. Andachtsübungen durch den Tag, kosten 25 ((?))[RS5].
16. Anleitung zur Verbesserung der Schulen der Kinder; zum Gebrauche der Aeltern sowohl, als aller derer, welchen der Unterricht kleiner Kinder anvertraut wird. Verfasset und gedruckt in dem fürstl. Gotteshause Einsiedlen. Durch Franz Xaveri Kälin. 1775. 8 °. 76 Seiten. Laut Rechenbuch 500 Expl. à 5 Bögen.
17. 1776. Bruderschaftszeddel von St. Meinrad, 3000 Expl. 1776. dito vom hl. Sakrament und St. Michael und
Mauriz, 3000 Expl.
18. 1777. Anfänge der Schule, 2000 Expl. Unterricht von der Beicht und Communion für die Kinder, 2000 Expl.
19. 1777. Neues Messbüchlein in 12 °, 4000 Expl. à 20 Bogen. Vesper dazu à 3 Bogen.
20. 1778. Messbüchlein mit grobem Druck in 18., 6000 Expl. à 5 Bogen.
21. Geistliche Gesänge zur Zierde und Vermehrung der öffentlichen Andacht, wie auch zur besondern Erbauung der Gläubigen. Zweite und vermehrte Auflage. Verfasset undgedruckt in dem hochfürstl. Gotteshause Einsiedlen. Durch Franz Xaver Kälin. 1778. Text 128 Seiten; 41 Lieder, mit Noten 26 Seiten.
22. 1779. Krankenbuch, der Vorbereitungs-Uebungen zu einem seligen Tode, 2000 Expl. à 10 Bogen.
23. 1779. Unbefleckte Empfängnis, franz. Stundzeddel, 37 ((?)). [RS6]
24. 1779. Todesangst Christi, Bruderschaftszeddel, kosten 28 ((?))[RS7].
25. 1780. 1 Ballen Bruderschaftszeddel der unbefl. Empfängnis, 90 ((?)).
26. 1780. 1 Ballen Bruderschaftsbüchli à 1/2 Bogen, 80 ((?)).
27. 1780. 2 Riss franz. Bruderschaftszeddel, 20 ((?)).
28. 1780. 10 Buch Gebete der Todesangst Christi und St. Joh.Nep., 10 ((?)).
29. 1780. Weltlicher Leute Messbüchlein in 18, 3000 Expl. à 10 1/2 Bogen.
30. 1781. Aufopferungszeddel nach dem hl. Rosenkranz, 1000 Expl., 3 ((?)).
31. 1781. 2 Ballen 4 Riss Bruderschaftszeddel der unbefl. Empfängnis, 216 ((?)).
32. 1781. 2 Ballen 4 Riss Bruderschaftsbüchlein der unbefl. Empfängnis à 2 1/2 Bogen, 192 ((?)).
33. 1781. Anfänge der Schule, 3000 Expl. à 2 1/2 Bogen.
34. Unterricht von der Beicht und Communion, 3000 Expl. à 1 Bogen.
35. 1782. Neues Messbüchlein 12 °, 6000 Expl. à 12 Bogen.
36. Messbüchlein mit grobem Druck in 18, 6000 Expl. à 5 Bogen.
37. 1782. Franz. Brudersch.-Zeddel, Todesangst Christi, 2000 Expl.
38. 1784. Palmgärtlein, 1. Theil, 3050 Expl. à 6 Bogen, klein.
39. 1784. dito. 2. u. 3. Theil, 3050 Expl. à 9 Bogen.
40. 1784. Messbüchlein in 18, 3000 Expl. à 11 1/2 Bogen.
41. 1787. Bruderschaftszeddel von der Mutter Gottes, 5000 Expl.
42. 1787. dito Todesangst Christi, 1500 Expl.
43. 1788. Vespergesänge, 1000 Expl. à 6 Bogen.
44. 1788. Goldene Stund Zeddel, 5000 Expl.
45. 1788. dito Büchlein, 5000 Expl.
46. 1788. Vespergesänge, 2. Auflage, 1600 Expl. à 7 Bogen.
47. 1791. Weltleuten Messbuch in 18, 3000 Expl. à 11 Bg.
48. 1791. Lied von St. Othmar, kosten 2 ((?))[RS8] 10 B.
49. Unterrichte nach den fünf Hauptstücken des Katechismus, für die Kinder der ersten Klasse. Einsiedlen. Gedruckt in dem fürstl. Gotteshause durch Franz Salesi Benziger. 1791. 8 °. 46 Seiten. 1000 Expl. à 51 Bogen.
50. 1791. Anfänge der Schule, 2000 Expl. à 1/2 Bogen.
51. 1793. Canisi, 1700 Expl. à 14 Bogen in 8 °. Pfarrer in Eschenz.
52. 1793. Anhang dazu, 1700 Expl. à 11 Bogen.
53. 1794. Krankenbuch, 1500 Expl. à 10 Bogen in 8 °.
54. 1795. Beichtbüchlein, 700 Expl. à 1 1/2 Bogen. Pfarrer in Freienbach.
55. 1795. Kommunionbüchlein, 1900 Expl. à 2 Bogen. Pfarrer in Freienbach.
56. 1795. Vesperbüchlein, 1000 Expl. à 3 1/2 Bogen. Pfarrer in Freienbach.
57. 1795. Vesper-Versbüchlein, 300 Expl. à 1/2 Bogen. Pfarrer in Freienbach.
58. 1795. ABC-Büchlein, 500 Expl. Pfarrer in Freienbach.
59. 1796. Jubilä, gedruckt, 600 Expl. Pfarrer in Freienbach.
60. 1797. Schulkanisi, 500 Expl. Pfarrer in Freienbach.
61. Einleitung zum Katechismus der Schuljugend des Bezirks der Waldstadt Einsiedeln, zu einem Neujahrs-Geschenke gewiedmet von ihrem Pfarrer P. J. M. Einsiedeln. Gedruckt bey Benziger und Eberle. 1803. 8 °. 36 Seiten. Dg 828, 9.
62. Mess-, Vesper- und andere Kirchen-Gesänge für den Vor- und Nachmittägigen Gottesdienst. M. Einsiedeln. Gedruckt bei Benziger und Eberle, Kantonsbuchdrucker. 1806. 8 °. 94 Seiten. X 790.
63. Ueber den Schauervollen Bergfall im Kanton Schwyz, den 2. Herbstmonat 1806, Abends 5 Uhr. Eine Predigt, gehalten in der Stiftskirche zu M. Einsiedeln den 8ten Herbstmonat von P. Isidor Moser, Kapitular und Pfarrer allda. Einsiedeln. Gedruckt bei Benziger und Eberle. 1806. 8 °. 24 S. 2. Auflage 34 S. und noch andere Auflagen. Hd 2937, 2. Do 181, 4.
64. Einleitung zum Katechismus etc. 1807. Wie Ziff. 61. Dg 984, 9.
65. Der Anweisung zum Buchstabieren, Lesen und Schreiben zweither Theil, welcher die nothwendigen Erklärungen und Regeln enthält. Den Schulen des Bezirks Einsiedeln zum Neujahrs-Geschenke von P. Isidor Moser, Pfarrer. M. Einsiedeln. Gedruckt bei Benziger und Eberle, Kantonsdruckern. 1807. 8 °. 16 Seiten. X 791.
66. Predigt über die Einführung der Armenanstalt im Bezirke Einsiedeln, gehalten den 20. Christin, von P. Isidor Moser, Pfarrer des Bezirks, und auf Verlangen der löbl. Armenpflege herausgegeben. Mit Erlaubnis der Obern. Einsiedeln. Bei Benziger und Eberle. 1807. 8 °. 31 Seiten. X 233, 3; 512, 6. Do 472, 3.
67. Versuch einer schicklichen Unterweisung zur ersten heiligen Beicht und Communion. Von P. Isidor Moser, Capitular und Pfarrer in Einsiedeln. Daselbst gedruckt bei Benziger und Eberle 1804 64 S. und 1809 32 S. 8 °. DG 828, 3.
68. Einleitung zum Katechismus der Schuljugend des Bezirkes der Waldstatt Einsiedeln zu einem Neujahrs-Geschenke gewidmet von ihrem Pfarrer P. I. M. Einsiedeln. Gedruckt bei Benziger und Eberle. 1810. 8 °. 32 Seiten. Dg 828, 10. X 792.
69. Versuch etc., wie Ziff. 67. 1809. 8 °. 64 Seiten. Die hl. Kommunion ist auch beigedruckt, S. 33-64.
70. Denkmal der jungen Eheleuten, welche ehrbar, im Frieden und unter dem Segen Gottes in der Ehelichen Verbindung ihre Tage durchleben wollen, zurückgelassen von ihrem Pfarrer P. Isidor Moser. Einsiedeln. Gedruckt bei Benziger und Eberle. 1810. 8 °. 8 Seiten. Hd 2277, 11, 25. X 786, 17. Do 464, 2.
71. Mess-, Vesper- und andere Kirchengesänge für den Vor- und Nachmittägigen Gottesdienst. M. Einsiedeln. Gedruckt bei Benziger und Eberle. 1810. 8 °. 94 Seiten. Vide Ziff. 62.
72. Erklärungen über die Landkarte vom Rothen Meere, der Wüste und dem felsichten oder steinigten Arabien, welche Gegenden durch die Geschichte der Kinder Israel berühmt geworden sind. Mit Genehmigung des hochbisch. Ordinariats. Von einem Kapitularen des Stiftes Einsiedeln. Daselbst gedruckt bei Benziger und Eberle. 1812. 8 °. 38 Seiten und eine Charte.
73. Die Geschichte der Religion und der Menschen aus den Büchern des Alten und Neuen Testamentes. Kurz verfasst und mit zwo Landkarten begleitet. Von einem Kapitular des Stiftes Einsiedeln. Mit Genehmigung des hochbisch. Ordinariats. Daselbst gedruckt bei Benziger und Eberle. 1812. 8 °. 185 Seiten und Register.
74. 1766. Leichter und sicherer Weg zum Himmel, 2000 Expl. à 32 3/4 Bogen, kommt 1 Expl. auf 13 B. 1/2 a.
1774. Derselbe, 3000 Expl. à 33 Bogen, 1 Expl. à 11 B.
1783. Derselbe, 3000 Expl. à 33 Bogen, 1 Expl. à 10 B. a.l Hall.
Nr. 74 ist nicht von P. Isidor Moser, sondern von P. Hermenegild Adam S. J., gest. 1740. De Backer, Bibliothèque des écrivains de la Compagnie de Jésus. VI. 2. P. Isidor gab 1808 ein ganz neues Buch, aber unter demselben Titel heraus, das sehr viele Auflagen erlebte.
75. Darstellung der feyerlichen Rückkehr Sr. Heiligkeit Pius VII. nach Rom 1814. Einsiedeln 1814. 8 °. 16 S. (Anonym.) Ha 2020, 5.
76. Die Trachslauer Hagelpredigt am Kirchweihsonntag, 30. August 1812 gehalten von P. Isidor Moser OSB. Hrg. v. Dr. P. Odilo Ringholz OSB (Feierstunden 2, 1912).
77. P. Isidor Mosers Predigt über den Bergsturz von Goldau 1806. Nach der zweiten Auflage neu heraugegeben von Dr. P. Odilo Ringholz OSB (Feierstunden 2, 1912).
78. Kälin, Thietland. P. Isidor Moser. Benediktiner von Einsiedeln. Leben und Wirken eines alten Landpfarrers. Auszug aus der gleichnamigen Schrift v. P. Odilo Ringholz. (Feierstunden 1, 1911, S. 41-42).
79. Ringholz, Odilo. P. Isidor Moser, Pfarrer in Einsiedeln. (Einsiedler Anzeiger 47, 1906, Nr. 5).
80. Röllin, Stefan. Pfarrer Karl Joseph Ringold. EIn Beitrag zur Geschichte des Reformkatholizismus und der Ökumene im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert. Register: Moser, Isidor. (Der Geschichtsfreund 137, 1984, S. 4-330).

b) Ungedruckte:
1. Freude über den Beruf zum Kloster Leben an dem jährlichen Einweyhungstage zu bethen und sonst so oft, als man es nothwendig erachtet, den ersten Eifer in sich aufzuwecken. - Der Hochwürdigen Frau Mutter und der gesammten Wohlehrwürdigen Versammlung seiner geistlichen Fr. Fr. Schwestern in dem Löbli. Gotteshause Fahr. Zum ewigen Unterpfand seiner Treu. P. Isidorus Moser, Cap. Einsiedeln 1773, 18. Julii. 8 °. Heft. 20 S. Stiftsarchiv Einsiedeln.
Wahrscheinlich ist das, ebenfalls für Fahr bestimmte und in der dortigen Klosterbibliothek aufbewahrte Schriftchen: «Jesus in dem H. Sacramente oder gottselige Gedanken von dem H. H. Altarsgeheimnisse auf jeden Tag des Jahres, aus der Schrift, den Vätern und Leben der Heiligen zusammengetragen. Einsiedeln 1773», ebenfalls von P. Isidor. 12 °. 229 S.
2. Oeconomische Verfassung über das Ertragen Aller Eigenthümlichen Güelter der Hochfürstl. Stifft zu Einsiedlen. 2 Bände. Fol. 206 und 294 S. Archiv ohne Sign.
3. Verzeichnis der Einwohner vom Dorf Einsiedeln und der Langrüti. Fol. Unpag. (Geschrieben vom Archivschreiber Wolfgang Dietle.) Archiv ohne Sign.
4. Ausgaben und Einnahmen der Pfarrei. Rechenbuch der Rosenkranzbruderschaft. Fol. Unpag. Archiv ohne Sign.
5. Bücher der Statthalterei (zum Teil von P. Beda Müller): Haushaltungsbuch. Fol. Unpag. - Wald und Holz. 1778. Fol. Unpag. - Kloster und Nebengebäu. 1784. Fol.- Krämer und Ladenordnung. Fol. - Ausgaben für Viehzucht. Fol. - Vieh Buch. Fol. - Wasch Hütte. Fol. - Ziegelhütte. Fol. - Streu Riether. Fol. - Syhlthal. Fol. - Kauf und Verkauf. Fol. - Archiv ohne Sign.
6. Predigten:
1. Von Neujahr bis Septuagesima.
2. Aschermittwoch bis Palmsonntag.
3. Vom 1. bis 6. Sonntag nach Ostern.
4. Vom 1. bis 24. Sonntag nach Pfingsten.
5. Auf die Adventsonntage.
6. Auf die Feste des Herrn.
7. Auf die Muttergottesfeste.
8. Zu Ehren von Heiligen gehalten in Einsiedeln.
9. Bei verschiedenen Anlässen zu Einsiedeln.
10. Gelegenheits- und Festpredigten an verschiedenen Orten.
11. Predigten wider Kleiderpracht, Nachtschwärmen, Tanzen, Fastnacht, Trunkenheit und Buhlschaft.
12. Predigten über die hl. Beicht, Communion, letzte Oelung, Demuth und Armuth.
13. Biblische, theologische und andere Abhandlungen.
14. Briefe an die gottselige Jungfrau Catharina Helbling von Jona.
15. Gebete und Andachten auf die Feste des Herrn.
16. Gebete und Andachten zu Maria.
17. Der grosse Einsiedler Catechismus verfasst Ao 1770.
1. Theil.
18. Dito. 4. Theil. 1771.
19. Verschiedene Reden und Predigten. Katechismusfragen. Verschiedene Predigten. Archiv ohne Sign. (Gehören eigentlich in die Manuscriptensammlung.)
7. Von der Erlösung und Heiligung des Menschen. 8 °. 338 Seiten und Index. M E 545.
8. Von den hl. Sakramenten des Altares und dem Opfer der hl. Messe. 8 °. 436 Seiten und Index. M E 545.
9. Von dem Gesetze der Menschen. 8 °. 431 Seiten und Index. M E 545.
10. Von den letzten Dingen des Menschen. 4 °. 151 Seiten und Index. M E 545.
Vier Predigten und andere: Vom Nachtschwärmen. In Sermones varii. M E 545.

Letzte Aktualisierung: 03.10.2018 – Impressum
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