Person Detail

1555
P. Stephan (Johann Kaspar Sebastian) Häfliger von Beromünster
Geburtsjahr: 1739  |   Todesjahr: 1814


Professbuch:
Band B, Nr. 421
Kapitel: 11. Professen unter Abt Nikolaus Imfeld 1734-73.
P. Stephan (Johann Kaspar Sebastian) Häfliger von Beromünster
Professjahr: 1757

Professbuchtext:
P. Stephan (Johann Kaspar Sebastian) Häfliger von Beromünster. Geboren den 21. Januar 1739 als Sohn des Johann Jakob Häfliger und der Maria Barbara Bucher. Profeß 4. September 1757. Priester 6. März 1762.
P. Stephan kam zuerst, den 11. November 1771, nach St. Gerold, wo er aber nur bis zum August 1772 blieb; dann war er kurze Zeit Gehilfe des Pfarrers in Feusisberg. Den 22. April 1774 kehrte er von Freudenfels zurück, wo er ungefähr 8 Monate gesundheitshalber geweilt hatte. Vom 8. Oktober 1774 bis zum April 1779 war er Caeremoniar. Gleichzeitig war er Beichtiger für die Au. Er muß auch noch andere kleinere Ämter versehen haben, denn P. Otmar Ruepp schreibt damals von ihm: «er habe schon alle Aemter gehabt, die grössern ausgenommen». Den 8. April 1779 kam er als erster Pfarrer an die eben damals neu errichtete Pfarrei St. Gerold, wo er bis zum 8. August 1781 blieb, um dann als Pfarrer nach Eschenz zu gehen, wo er bis im Oktober 1783 wirkte. Dann wurde er Pfarrer in Freienbach. Wegen Krankheit mußte er den 18. August 1787 diesen Posten aufgeben; er blieb zur Erholung im Schlosse Pfäffikon und kam von da im Frühjahr 1788 heim, um im Beichtstuhl auszuhelfen. Im September ging er wieder nach Pfäffikon, mußte aber schon am 8. Oktober als Lehrer nach Bellenz, wo er bis zum 18. April 1790 blieb, dann kam er vom 14. November 1790 bis zum 5. Mai 1791 nach St. Gerold. Den Sommer über half er daheim im Beichtstuhl aus und ging am 9. November 1791 nach Pfäffikon. Den 30. Januar 1792 mußte er ein zweites Mal die Pfarrei Freienbach übernehmen, die er bis in den November 1794 versah. Kurze Zeit blieb er noch in Pfäffikon, um alsdann als Beichtiger nach Fahr zu gehen. Dort erlebte er, vor allem während der Schlacht von Zürich, den 25. September 1799, mitsamt den zurückgebliebenen Klosterfrauen schreckensvolle Tage. Später mußte er sich nach dem Kloster Muri verfügen, von wo er den 26. November 1801 ins Kloster zurückkehrte, wo er den 11. Mai 1814 als Senior und Jubilar im Alter von 76 Jahren starb.

Schriften:
1. Caeremonial für die Schweizerische Benediktinerkongregation. (Verloren.)
2. Erläuterungen über den Unterricht von den hl. Sakramenten für die Kinder, welche zur österlichen Beicht und Kommunion unterwiesen werden. Nach der Lehrart des Einsiedlischen Katechismus eingerichtet. 1789. 8°. Unpag. Mscr.ME.

Letzte Aktualisierung: 03.10.2018 – Impressum
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