Person Detail

1423
P. Georg (Karl) Walder von Pfäffikon
Geburtsjahr: 1691  |   Todesjahr: 1750


Professbuch:
Band B, Nr. 289
Kapitel: 9. Professen unter Abt Maurus von Roll 1698-1714.
P. Georg (Karl) Walder von Pfäffikon
Professjahr: 1711

Professbuchtext:
P. Georg (Karl) Walder von Pfäffikon. Geboren 1691 als Sohn des Säckelmeisters Johann Peter Walder. Profeß 19. März 1711. Priester 15. März 1715.
Noch als Frater wurde er 1714 Vizekapellmeister; von diesem Amte den 27. April 1715 entlassen, wirkte er als Lehrer der Philosophie. Den 13. Januar 1720 wurde er Lehrer der Rhetorik. Als solcher führte er am 2. Oktober 1720 am Schlusse des Schuljahres im Konvente eine Komödie auf, darstellend, wie eine Spanierin, dadurch, daß sie den Mörder ihres einzigen Sohnes schonte, die Seele ihres ermordeten Kindes aus dem Fegfeuer befreite. Nach Rusconi fiel das Stück nicht gut aus. Die Spanierin war Franz Müller, der spätere P. Dionys, der Mörder Josef Straumeyer, der spätere P. Karl, der Sohn Josef von Rechberg, der spätere P. Thomas. Schon am 8. November 1720 aber kam er als Lehrer nach Bellenz, wo er indessen nur bis zum 31. Oktober 1721 blieb. Am 7. November 1722 wurde P. Gregor Oberkatechet und am 20. November 1723 Pfarrer von Einsiedeln, nachdem er seit dem September die Pfarrei Eschenz versehen hatte. Von ungefähr 1726-30 versah er die Statthalterei in Einsiedeln, dann wurde er im Februar 1733 Pfarrer von Eschenz, wo er 14 Jahre lang sehr gut wirkte. Er baute dort die neue Kirche und verlegte auch den Kirchhof. Am 28. Januar 1740 ernannte ihn der Abt zum Notarius Apostolicus. Seit dem 7. Januar 1747 versah er die Statthalterei Freudenfels. Dort starb er den 14. August 1750, im Alter von 59 Jahren an Wassersucht. Er fand neben P. Leodegar sein Grab in der neuen Kirche zu Eschenz.

Letzte Aktualisierung: 03.10.2018 – Impressum
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