Die Geschichtsschreibung im Stifte Einsiedeln

Wenn über das Stift Einsiedeln eine verhältnismäßig reiche Literatur existiert, so verdanken wir dies vor allem dem Umstande, daß Einsiedeln im Laufe der Zeit zu einem internationalen Wallfahrtsort geworden ist. Ein großer Teil der Veröffentlichungen hat den Zweck, den Pilger kurz mit der Geschichte des Wallfahrtsortes und des Klosters vertraut zu machen, ist darum auch nicht eigentlich wissenschaftlich eingestellt. Nur wenige Erscheinungen machen auf streng wissenschaftlichen Charakter Anspruch. Man wird auf jeden Fall die beiden Gruppen scharf auseinanderhalten müssen.

Zunächst handelt es sich um die Quellen all dieser Veröffentlichungen. Dahin gehören in erster Linie die Urkunden des Stiftsarchives, die zum großen Teil noch im Original vorhanden sind. Eine handschriftliche Sammlung derselben ließ Abt Burkard von Weißenburg-Krenkingen (1418—38) im sogen. Burkardenbuch anlegen1, das im ersten Bande die kaiserlichen Freiheits- und Vergabungsbriefe, im zweiten die Kopien der die einzelnen Ämter betreffenden Briefe enthält. Abt Plazidus Reimann (1629—70), der in seiner «Libertas Einsidlensis» bereits eine Art Quellenwerk veröffentlichte, entschloß sich, nach dem Vorbilde anderer Klöster, die Urkunden des Archivs im Drucke herauszugeben. Das Werk war auf 14 Bände berechnet, die handschriftlich noch heute vorliegen. Im Jahre 1665 erschien in der eben neuerrichteten Stiftsdruckerei der erste Band der «Documenta Archivii Einsidlensis», der den ersten Teil der Einsiedler Urkunden enthielt, dem 1670 der zweite Band folgte. Ein dritter, 1674 erschienener Band enthielt die Urkunden von Pfäffikon, ein vierter (1681) die von Ittendorf und ein fünfter (1695) die von St. Gerold. Der Druck weiterer Bände unterblieb. Was im Drucke erschien, darf auf bleibenden Wert Anspruch erheben. P. Gall Morel veröffentlichte sodann 1848 in den von Th. von Mohr herausgegebenen «Regesten der Archive in der schweizerischen Eidgenossenschaft» als ersten Band «Die Regesten der Benediktinerabtei Einsiedeln», welcher die Urkunden bis 1526 enthielt. In neuerer Zeit sind die Urkunden der Kaiser Otto I., II. und III., sowie Heinrich II., Konrad II. und Heinrich III. in den Monumenta Germaniae erschienen2.

Das Urkundenmaterial des Stiftes selbst wurde durch Abt Plazidus systematisch geordnet, dann aber unter den Äbten Nikolaus Imfeid, Marian Müller und Beat Küttel in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts einer Neuordnung unterzogen. Es existieren darüber vorzüglich angelegte Register (Summarien), in denen die Urkunden nach den einzelnen Besitzungen (Ämter) systematisch geordnet sind.

Neben den Urkunden kommen als Quellen sodann in erster Linie die Annalen in Frage. Diese sind uns in vier Handschriften der Stiftsbibliothek erhalten. Pertz, der sie in den Monumenta Germaniae (Scriptores III) veröffentlicht hat, hat sie als Annales S. Meginradi, Heremi und Einsidlenses bezeichnet. Die Annales S. Meginradi in Handschrift 321 aus dem 10. Jahrhundert sind ganz kurz und umfassen nur acht Zeilen, die die Jahre 918 bis 951 betreffen. Die Annales Heremi sind in zwei Handschriften (Nr. 29 und 356) erhalten. Sie beginnen mit der Geburt Christi und sind bis zum Jahre 940 aus andern Quellen zusammengestellt. Die Handschrift 29, aus der Mitte des 10. Jahrhunderts stammend, reicht bis 997; die erste Hand hört 966 auf. Die Handschrift 356 stammt aus dem Ende des 10. oder Anfang des 11. Jahrhunderts und reicht bis 1057. Von 940 bis 966 stimmt sie noch mit der Handschrift 29 überein, weist dann aber von 972 an verschiedene Hände auf. Die Annales Einsidlenses in der aus dem 10. Jahrhundert stammenden Handschrift 319 fangen mit dem Jahre 589 an; von 746 an scheinen sie selbständig zu sein. Sie sind bis 1280 geführt, daran schließen sich noch zwei Notizen von 1544 und 1569 an. Sie fallen für die Klostergeschichte vor allen andern in Betracht.An Nekrologien hat sich leider aus dem Mittelalter wenig erhalten. In den Handschriften 174, 236, 253 und 319 finden sich einige nekrologische Notizen, die Baumann in den Monumenta Germaniae3 veröffentlicht hat. Hierher gehören auch die sogen. Epitaphia, die Grabinschriften auf die Äbte Gregor, Wirunt, Embrich, Hermann, Heinrich I., Seliger, Anshelm, Peter I., Johannes I. und auf Propst Otto von Schwanden, die uns in den Handschriften 143 und 319, sowie in dem Urbar und Rechenbuch aus dem 14. Jahrhundert erhalten sind4.

Vereinzelt finden wir auch in Handschriften Notizen über die Weihe von Kirchen und Altären, so in Handschrift 29 und 319 aus dem 10. und 11. Jahrhundert, ein Reliquienverzeichnis (wenn auf Einsiedeln beziehbar) in Handschrift 17. Die Consuetudines Einsidlenses aus dem 10. Jahrhundert in Handschrift 235 und die Constitutiones des Abtes Wernher II. (1173—92) in Handschrift 349 gewähren uns einen Einblick in das innere Leben des Klosters. Über den Marchenstreit geben vor allem der Klagrotel von 1311 und das Gedicht des Schulmeisters Rudolf von Radegg («Capeila Heremitana») von 13145 sehr guten Aufschluß. Einzelne historische Notizen finden sich auch in dem schon oben erwähnten Urbar und Rechenbuch aus dem 14. Jahrhundert; ebenso trug der Bibliothekar P. Heinrich von Ligerz in verschiedenen Handschriften gelegentliche Bemerkungen ein.

Zu diesen Quellen gesellen sich seit dem 16. Jahrhundert die Aufzeichnungen einzelner Äbte, sowie die Tagebücher von Äbten und Konventualen. Hier ist zunächst zu nennen das sogen. Verzeichnusbüchel des Abtes Adam, von 1569 bis 1579 reichend6. Daran schließt sich das Tagebuch des Abtes Plazidus an für die Jahre 1636 bis 16567. Alsdann folgen die sehr wertvollen Tagebücher von P. Josef Dietrich, die die Jahre 1670 bis 1701 umfassen, die P. Sebastian Reding und P. Franz Xaver Rusconi bis 1710 resp. 1717—23 fortsetzten8. Ein Diarium für die Jahre 1735—499 ist verloren gegangen. Mit 1741 setzen die Diarien des P. Michael Schlageter ein, die bis 1770 reichen10. Von den Diarien des P. Otmar Rüep von 1774—84 und 1801 hat sich leider nur mehr ein Band, die Jahre 1778 und 1779 umfassend, erhalten; alles andere ist verloren gegangen11. Abt Beat, der schon als Statthalter 1766 ein Tagebuch anlegte12, hat als Abt für die ganze Zeit seiner Regierung ein solches geführt und zwar ein eigenes für die äußern Ereignisse und eines für die innern Vorgänge im Kloster13. Dem 18. Jahrhundert gehören noch die Tagebücher eines Statthalters von Einsiedeln14 und das des P. Gall von Saylern15 an. Aus dem 19. Jahrhundert haben wir die Tagebücher von P. Josef Tschudi für 1819—2816, P. Bernhard Foresti für 1823—4917, des Abtes Cölestin Müller von 1825—4418, von P. Thietland Brunner von 1830—7019, des P. Adelrich Dieziger von 1853 bis 187120 und des Dekans P. Ildefons Hürlimann von 1868—9421. Dazu gesellen sich die Tagebücher der Äbte Basilius22, Columban23 und Thomas24. Vereinzelt sind noch zu nennen die Tagebücher von P. Fintan Furrer von 1841—5325, P.Karl Müller26 und P. Aemilian Rosenberger von 1884—9127 und das Tagebuch der Kustorei von 1819—4228. Eine Fortsetzung der Tagebücher bildet in gewissem Sinne das seit 1887 erscheinende Korrespondenzblatt für die außerhalb des Stiftes lebenden Mitbrüder, «Der Einsiedler» oder «Konventglöckli» geheißen. Neben den genannten Tagebüchern gibt es noch eine Reihe von privaten Tagebüchern, die einzelne Patres führten, die wir aber hier nicht aufführen.

Seit dem 17. Jahrhundert haben wir sodann die Kapitelsakten, die mit dem Jahre 1641 einsetzen und bis heute geführt werden.

Eine erste Zusammenfassung der Quellen über die Stiftsgeschichte haben wir in dem beim Brande 1577 verloren gegangenen Liber de incrementis loci Heremitarum, von dem uns Ulrich Wittwiler eine Beschreibung hinterlassen hat. Das Werk, auch Gesta monasterii genannt, enthielt «allerlei des Gotteshauses wichtige Sachen, Ursprung, altes Herkommen, mancherlei große und kleine Stiftungen, der Prälaten ordentliche Succession, Namen und herrliche Geschlechter mit Vermeidung, wie ein jeder regiert, wohl oder übel gehaust und in Summa alles, was vonnöten und den Nachkommenden zu Guten hat mögen reichen und dienen»29. Einen Ersatz bieten uns dafür die unten zu erwähnenden Werke Georgs von Gengenbach und Bonstettens. Ebenso benutzte sie der berühmte Gilg Tschudi für seine «Antiquitatum Monasterii Einsidlensis in Helvetia Collectio», kurzweg Antiquitates Einsidlenses genannt30. «In deutscher Sprache ist hier in den Rahmen summarischer Annalen des Reiches, des Herzogthums Alamannien und des Bisthums Constanz eine annalistische Geschichte des Klosters Einsiedeln von seiner Stiftung an durch Benno, St. Meinrads ersten Nachfolger in dessen Zelle im Jahr 906, bis auf König Konrad III. Todesjahr (1152) eingefügt»31. Tschudis Arbeit ist von dem spätem Abt Ulrich Wittwiler fortgesetzt worden (S. 114—132), worauf Tschudi noch den Text einiger Urkunden, sowie einige Wunderberichte anfügt.

Wichtiger noch als diese Arbeit ist ein anderes Werk, das wir ebenfalls Tschudi verdanken, der Liber Heremi32, der aber mehr «das Gepräge einer Sammlung von Auszügen und Entwürfen trägt, die der Historiker zu seinem persönlichen Gebrauche, nicht aber für einen andern Leser oder gar Leserkreis anlegte»33. Trotzdem besaßen das Kloster Engelberg schon im 17. Jahrhundert und General Zurlauben im 18. Jahrhundert Kopien davon. Das Werk zerfällt in zwei Teile, von denen der erste mehr lokalhistorischen, der zweite mehr allgemeinern, reichs- und bistumsgeschichtlichen Charakter trägt. Der erste Teil scheint durchwegs Kopie von ältern Aufzeichnungen zu sein, die um 1290—1330 gemacht wurden, während der zweite Teil eine eigene Arbeit Tschudis darstellt34.

Diese genannten Arbeiten benützte Abt Ulrich Wittwiler für seine «Der Prälaten von Einsiedeln Beschreibung von Abt Gerold von Hohen Sax bis auf Abbt Ulrich Wittwyler»35. In einem von Schulmeister Leonhard Zingg im Auftrage des Abtes Ulrich Wittwiler prächtig geschriebenen Bande finden sich eine Zusammenfassung der Quellen des Klosters, wie der Arbeit Tschudis: «Chronicon Monasterii Einsidlensis seu antiquitatum ejus collectio ex authenticis Archivii et Bibliothecae ejusdem Monasterii itemque ex autographo D. Tschudi»36. Im 17. Jahrhundert schrieb Pater Gregor Hüsser seine «Origo Eremi Deiparae et Successio Abbatum»37; von 1622 stammt auch eine «Series sive Successio primorum Sanctorum Incolarum et Abbatum Monasterii Einsidlensis» in Versen38. Ebenso wurde im 17. Jahrhundert das offizielle Wappenbuch des Stiftes angelegt, das bis auf unsere Tage fortgeführt wird39.

Die erste gedruckte Klostergeschichte besitzen wir in Albrecht von Bonstettens: «Von der loblichen Stiftung des hochwürdigen Gotzhuss Ainsideln vnser lieben frowen». Das Büchlein erschien 1494 bei Hans Reger in Ulm. Es ist allerdings sehr kurz gehalten und geht in der Hauptsache auf die unten zu erwähnenden Chronikhandschriften zurück.

Eine «Brevis et succincta Enumeratio Abbatum Einsidlensium ab anno 943 usque 1587» von Franz Mader aus Landenburg in Schwaben erschien 1587 bei Abraham Gemperlin in Freiburg i. Ue. Das heute verlorene Werklein nennt Haller40 ein unbedeutendes41. Ebenso kommt auch der von Heinrich Stacker in München bei Adam Berg herausgegebenen «Kurtzen erklerung aller Fürstlichen Prelaten Namen und Herkomen etc.» keine größere Bedeutung zu; bemerkenswert ist hier nur, daß zum ersten Male die Wappen der Äbte gedruckt erscheinen.

Die erste, große Stiftsgeschichte gab P. Christophorus Hartmann 1612 in der Erzherzoglichen Druckerei zu Freiburg i. Br. in seinen «Annales Heremi Deiparae Matris Monasterii in Helvetia» heraus. Diese enthalten die auf das urkundliche Material des Stiftsarchivs gestützte Geschichte des Klosters, nach den Äbten geordnet, deren von Heinrich Stacker in Kupfer gestochene Wappen beigegeben werden. Es sollte dies bis ins 20. Jahrhundert hinein die einzige große Stiftsgeschichte bleiben, denn die von P. Meinrad Steinegger 1681 herausgegebene Genealogia Antistitum ac Principum Einsidlensium» kann nicht als eigentliche Stiftsgeschichte angesprochen werden. Im 17. und 18. Jahrhundert begnügte man sich mit der Herausgabe der für weitere Kreise berechneten Chroniken. Im 19. Jahrhundert machten P. Justus Landolt in seinen «Ursprung und erste Gestaltung des Stiftes Maria-Einsiedeln etc.», sowie Abt Heinrich Schmid im 3. Buche der Festschrift von 1861: «Reihenfolge der geistlichen Söhne des hl. Meinrad» den Versuch einer auf neue Quellenstudien gestützten Geschichte des Stiftes. Dem langjährigen, vielverdienten Stiftsarchivar Dr. P. Odilo Ringholz war es vorbehalten, in seiner großangelegten: «Geschichte des Fürstlichen Stiftes U. L. Frau von Einsiedeln» 1904 die erste, alle bekannten Quellen erschöpfende Darstellung der Geschicke unseres Gotteshauses zu schreiben. Leider ist auch dieses Werk unvollendet geblieben, indem es nur bis zum Jahre 1526 geführt wurde. Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts sind ferner eine Reihe von Einzelstudien über einzelne Äbte und Konventualen, die Wallfahrt u. a. m. erschienen, die wenigstens zum Teil einen Einblick in die Geschichte der neuern Zeit gewähren.

Einen sehr großen Platz in der Geschichtsschreibung des Stiftes nehmen die sogen. Chroniken ein, die für weitere Kreise, vor allem für die Pilger berechnet waren. Auch hier haben wir zunächst eine ganze Reihe handschriftlicher Werke42. Die älteste, auf die die meisten folgenden zurückgehen, ist die von Fr. Gregor von Gengenbach 1378 lateinisch geschriebene Chronik, die mit den Worten beginnt: «Incipit originale de cappella gloriose virginis Marie ad heremitas». Eine deutsche Übersetzung von der Hand des bekannten Luzerner Ratschreibers Cysat: «History von dem Ursprung und Herkommen der Capell unser lieben Frauen zu Einsidlen» findet sich in der Bürgerbibliothek in Luzern. Weitere Handschriften finden wir in Einsiedeln aus der Mitte des 15. Jahrhunderts43; eine weitere aus dem 15. Jahrhundert ebendaselbst44; ferner eine in Zürich45; eine in St. Gallen, ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert46; ebendort eine von Johann Gerster, Bürger zu Säckingen, 1432 geschrieben47. Eine Handschrift des ehemaligen Karthäuserklosters Ittingen enthielt ebenfalls ein Leben des hl. Meinrad48. Von Aegidius Tschudi49, Albrecht von Bonstetten in seinem «Tractat de Alemannia superiori»50, Heinrich Stacker51 und Heinrich Bullinger in der Stadtbibliothek Zürich52 stammen ebenfalls chronikartige Aufzeichnungen. Eine eigenartige Stellung nimmt die aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammende Handschrift «Von Sant Meinrat ein hüpsch / Lieplich läsen, was elend / vnnd Armut er erlitten / hatt. vss der Latinischen / Historien gezogen» ein. Das Büchlein enthält 35 prächtige Federzeichnungen53. Über den Inhalt dieser einzelnen Handschriften und deren Abhängigkeit von einander hält es bei den mangelnden Angaben bei P. Gall Morel schwer, ein Urteil zu geben.

An der Spitze der gedruckten Chroniken steht das sogen. Blockbuch: «Dis ist der erst aneuang als vnser lie/ben frowen cappell zuo den einsidlen von sant Meinrat selbs buwen wart . . .», das nur mehr in zwei Exemplaren, die von einander etwas abweichen, erhalten ist54. Das Büchlein, das möglicherweise bei Lienhart Isenhut in Basel zwischen 1450 und 1464 gedruckt wurde, zeigt in 47 resp. 48 Holzschnitten das Leben des Heiligen55.

Bei Hans Mayr in Nürnberg erschien um 1490 ein Büchlein: «Das ist die wallfahrt zu den Einsideln vnd die legend Sant Meinrat», das sich inhaltlich fast wörtlich an das Blockbuch anschließt; auch die 27 Bilder weisen auf nahe Verwandtschaft hin56. Kurz darauf, ca. 1493, gab Friedrich Riederer von Freiburg i. Br. «Sant Meinratz leben mit sampt den Römischen applasbullen und vollkomen Harkomen des loblichen gutzhus Ainsideln» heraus57.

Bei Michael Furter in Basel erschien 1496, den 20. September, die von Sebastian Brant besorgte «Passio sancti Meynrhadi martyris et heremite», deren 19 Holzschnitte in der Folge bis 1630 immer wieder Verwendung fanden58. Bei demselben Drucker kam wahrscheinlich um die gleiche Zeit eine deutsche Ausgabe («Von sant meinrat ein hübsch lieplich lesen, was eilend vnd armut er erlitten hat») heraus, die aber 34 resp. 37 und 31 Holzschnitte enthält. Wir kennen drei verschiedene Ausgaben davon. Die Bilder lehnen sich durchwegs stark an das Blockbuch an. Das Leben des heiligen Meinrad begegnet uns übrigens auch in Legendensammlungen, wie z. B. in der von Jakob de Voragine (Passionale, deutsch), die 1488 bei Koberger in Nürnberg erschien59, sowie in der 1502 bei Johannes Grüninger in Straßburg herausgegebenen Legende60. Auch in der von Petermann Etterlin bei Michael Furter 1507 in Basel erschienenen Eidgenössischen Chronik findet sich ein Passus über die Gründung des Stiftes, wobei einige der alten Holzstöcke Verwendung fanden61.

Im 16. Jahrhundert ließ Abt Joachim 1544 bei Johann Spiegel in Luzern eine neue Wallfahrtslegende erscheinen, unter Verwendung des Textes aus der oben erwähnten Handschrift mit den Federzeichnungen62 und unter Benutzung der Furterschen Holzschnitte63. Der spätere Abt Ulrich Wittwiler gab 1567 bei Stephan Graff in Freiburg i. Br. eine neue Ausgabe heraus. «Mit dieser Ausgabe geht die Legende mehr in die eigentliche Chronik über, und wir sehen in derselben einen bedeutenden Fortschritt, der mit der Kulturgeschichte jener Zeit, besonders mit der Reformation und den Reformationsbestrebungen bei den Katholiken zusammenhängt»64. Wittwiler benützte für seine Arbeit die von uns früher erwähnten Werke Gilg Tschudis. Die Holzschnitte lehnen sich auch hier an die Furterschen an.

Auf Befehl des Abtes Adam Heer veröffentlichte P. Joachim Müller zehn Jahre später (1577) bei Abraham Gemperlin in Freiburg i. Ue. eine neue Legende: «Von dem Leben und Sterben des heiligen Einsidels vnd Martyrers Meinradi. Auch von der heiligen Walstat vnnd Capell vnser lieben Frowen der Mutter Gottes Maria zuo den Einsydlen.» Statt der in der voraufgehenden Legende angefügten Wunderberichte folgen hier die Leben der hl. Moritz, Sigismund, Justus, Gerold und Wolfgang. Auch hier finden wir wieder die alten Holzschnitte65. Erwähnung verdient hier die 1581 von Johann Anton Guarneri, Kanonikus in Bergamo, herausgegebene und Nuntius Bonhomini gewidmete Schrift: «De miraculo apud Helvetios nuper edito Commentarius,» die bei dem Stadtbuchdrucker Cominus Ventura erschien. Hier wird die Heiluno; einer Lahmen, die nach Einsiedeln wallfahrtete und an der Kapelle beim Linthport (Tuggen) geheilt wurde (sogen. Stumpenröckli), erzählt.

Als Abt ließ Ulrich Wittwiler 1587 die «Warhafftige vnd gründliche Histori vom Leben und Sterben dess H. Einsidels vnd Martyrers S. Meinradts» neu herausgeben und zwar wiederum bei Abraham Gemperlin in Freiburg i. Ue. Wie der Titel besagt, ist auch hier die Geschichte des Klosters und die Reihenfolge der Äbte, eine Reihe von Wundern und die Leben der hl. Patrone mitaufgenommen. Dieser Druck ist bereits auf 269 Seiten angewachsen, verwendet aber immer noch die alten Furterschen Holzschnitte. «Was die Ausgabe von 1567 und 1577 anbahnte, wird nun in dieser stark vermehrten Chronik weiter ausgeführt, und es spiegelt sich in derselben so recht das Geistesleben der damaligen Zeit»66.

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts begegnet uns die erste italienische Ausgabe einer Einsiedler Chronik, die ein deutscher Martin Pescator (Fischer) 1605 auf Bitten des Minoriten Bonaventura Olgiati besorgte und in Mailand bei Girolamo Bordini und Petrus Locarni erscheinen ließ67. Es ist eine ziemlich getreue Übersetzung der Chronikausgabe von 1587. Die Holzschnitte lehnen sich an die von Furter an, sind aber in italienischer Manier gehalten.

Auf die Ausgabe von 1587 geht die 1606 erschienene deutsche Ausgabe der «Historia Von dem Leben und Sterben des h. Einsydels vnnd Martyrers S. Meinrads» zurück, die bei Leonhard Strauben Wittib in Konstanz erschien. Das frühere hohe Format wird verlassen und ein kleineres gewählt, das in der Folge beibehalten wird. Die Vorrede ist von Abt Augustin Hofmann, ob er auch den übrigen Text redigierte, ist nicht ersichtlich. Zum ersten Mal fehlen hier die Bilder aus dem Leben des hl. Meinrad. Die folgenden Ausgaben unterscheiden sich in der Regel nur durch Zusätze in der Geschichte und neue Wunderzeichen. Nach Haller wäre 1612 eine neue Avisgabe erschienen, doch ist dies ungewiß, ja unwahrscheinlich, wie übrigens auch andere Angaben Hallers über die Chroniken nicht zutreffen. So führt er auch für 1645 eine «Historia divae Virginis Einsidlensis» an, die nach Ziegelbauer68 Christophor Jager von S.Lambert in Steiermark herausgegeben haben soll69, die weiters nicht bekannt ist.

Eine neue Ausgabe der Chronik erschien 1619 bei Jakob Straub in Konstanz, der 1630 eine weitere, unveränderte bei Leonhard Straub folgte. In diesen beiden Ausgaben, die gegenüber der frühern um 26 Wunder vermehrt sind, finden wir nochmals 16 der altbekannten Bilder aus dem Leben des hl. Meinrad. Zum erstenmal wird das Buch «Kurtze Chronica oder Geschichtbuch von dem Ursprung der uralten Weltberühmten und von dem Herren Christo selbsten geweyhten unser lieben Frawen Capellen etc.» genannt, in der durch Pater Konrad Hunger 1654 bei David Haut in Luzern herausgegebenen Arbeit, die sowohl die Geschichte fortsetzt als auch 200 neue Wunderzeichen anfügt. «Das Ganze ist besser geordnet und in drei Theile gesondert, deren erster die Gründung Einsiedeins, der zweite die Engelweihe und die fernere Geschichte, der dritte die Wunder enthält; eine Eintheilung, die sich in diesen Chroniken bis auf die neuere Zeit erhielt»70.

Mit der Chronik des P. Gregor Hüsser von 1674 beginnen die im Stifte selber gedruckten Chroniken. Sie bringt einige historische Zutaten. Eine neue Auflage folgte 1690, die im zweiten Teile ein Verzeichnis der Vergabungen und zuletzt eine alphabetisch geordnete Aufzählung der Reliquien der Stiftskirche bringt. Der dritte Teil enthält eine Reihe neuer Mirakel, besonders aus der Zeit des Schwedenkrieges. P. Ignaz Stadelmann besorgte 1700 eine neue Ausgabe, die sich wenig von der frühern unterschied, nur waren die Verzeichnisse der Vergabungen und der Reliquien weggelassen.

Im Jahre 1686 erschien auch die erste französische Chronik: «Histoire de l'origine, du progrès et de l'état présent, de la S. Chapelle de Notre-Dame des Hermites en l'illustre abbaye d'Einsidle.» Der Verfasser, Kanonikus Claude Jacquet von Besançon, ein großer Verehrer der Gnadenstätte, lebte seit 1684 bis zu seinem Tode 1710 in Einsiedeln. Das Werk ward auch in Einsiedeln gedruckt. Es lehnt sich stark an Hüssers Chronik an. Nach Haller71 wäre schon 1699 eine neue Auflage herausgekommen, doch läßt sie sich nicht nachweisen. Diese Chronik bot die Grundlage für die von Claude Francois aus Trevillers in der Bourgogne verfaßten und 1701 in Einsiedeln gedruckten: «L'histoire de Notre-Dame des Ermites divisée en deux parties et composée en Vers françois». Die Chronik von Jacquet erlebte 1740, 1750 und 1775 neue Auflagen, die wenig verändert wurden72.

Gegen Ende des Jahrhunderts erschien 1787 nochmals eine französische Chronik, die durch die Patres Mauritius Brodhag und Jakob Briefer besorgt wurde und sich vor allem auf die durch die Patres Fintan Steinegger und Marian Herzog 1783 herausgegebene deutsche Chronik stützt. Sie trägt den Titel: «Chronique d'Einsiedlen ou histoire de l'Abbaye princière, de la S. Chapelle et du pélérinage de Notre-Dame des Hermites», und wurde Madame Louise de France gewidmet. Im Gegensatz zu den frühern Chroniken wendet sie sich vor allem an die aufgeklärten Kreise73.

Im Jahre 1712 erschien auch eine neue italienische Ausgabe der Chronik, die P. Christoph zur Gilgen verfaßte resp. nach dem Französischen des Jacquet übersetzte74. Sie wurde in Einsiedeln gedruckt. 1740 gab Giuseppe Cacciati, königlicher Notar in Casale Monferrato eine neue Chronik «Storia della santa Capeila di nostra Signora de l'Eremiti nell illustre Abbazia d'Einsidlen» nach dem Französischen heraus. Sie wurde in Mailand bei Donato Ghisolfi gedruckt. Dieser folgte 1761 die «Storia del celebre Santuario di nostra Signora d'Einsidlen etc., ebenfalls in Mailand in der Stamperia Marelliana gedruckt. P. Mauritius Symian hatte den Verfasser, den Karmeliter Federigo do S. Antonio bei der Herausgabe unterstützt. Der nämliche gab auch 1766 ein Gebetbuch für Einsiedler Pilger: «II Pelligrinante ad Einsidlen ossia alla Madonna di Valdo istruito . . . Stampato nel principal monastero d'Einsidlen» heraus.

Die deutsche Chronik wurde im 18. Jahrhundert neu herausgegeben (1718) unter dem Titel: «Dreifache Cron, oder Kurtze in drei Theil verfasste Chronika . . . der Capell zu Einsiedlen . . . etc.» Sie soll nach Haller 1728 in stark vermehrter Auflage neu erschienen sein. Eine neue Auflage folgte 1752 unter dem Titel: «Einsiedlische in drey Theil verfaßte Chronik». Die Patres Fintan Steinegger und Marian Herzog besorgten 1783 eine neue Herausgabe der «Einsiedlischen Chronik», die in zwei Teile geschieden, im ersten «dasjenige, so zu der Geschichte des Klosters gehört» brachte, im zweiten aber das, «so sich auf die Geschichte der heil. Gnadencapelle bezieht». Sie wurde neu aufgelegt 1791 in Augsburg bei C. F. Bürgler auf die Engelweihe. Eine eigene Stellung nimmt die 1760 herausgegebene «Kurze, doch eigentliche Abbildung und Beschreibung der GnadenCapell zu Maria-Einsiedeln» ein, denn sie umfaßt nur 54 Seiten, weicht also im Format stark von den bisherigen Chroniken ab und mahnt mehr an die Beschreibungen, wie sie im 19. Jahrhundert erschienen. Das Schriftchen ist übrigens wenig volkstümlich gehalten.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts mußte nicht nur der Wiederaufbau des Stiftes, sondern insbesondere auch der der Wallfahrt vorgenommen werden. Die Gnadenkapelle war seit 1798 zerstört. Daraus erklärt sich auch das erste Schriftchen, das 1803 bei Paul Bolling in Augsburg erschien: «Kurz gefaßte Beweise, daß die wundervolle Heiligung der einsiedlischen Gnadenkapelle durch ihre Zerstörung im Jahre 1798 nicht nur nicht aufgehört, sondern daß das feierliche Andenken dieses Wunders .... wie vorhin begangen zu werden verdiene»75. Schon im folgenden Jahre gab Pater Marian Herzog bei einem Buchdrucker im Dorf (Name fehlt) eine «Kurzgefaßte Geschichte des uralten Gnadenbildes Maria-Einsiedeln, der wundervollen Heiligung der dortigen Kapelle und der berühmten Wallfahrt nach Einsiedeln, aus den ältesten und bewährtesten Urkunden diplomatisch zusammengezogen» heraus, wobei bezeichnenderweise das Gnadenbild in den Vordergrund gerückt wird. Das Büchlein wurde 1823 bei Faktor Benziger & Söhnen neu herausgegeben. Das von Fr. X. Bertsch 1807 bei J.Brentano in Bregenz herausgegebene: «Wallfahrtsbüchlein nach Maria-Einsiedeln und an andere Wallfahrtsörter» ist lediglich, wie der Titel sagt, «eine Gebet-, Lese- u. Betrachtungsschrift»76.

Auf die Wiederherstellung der Gnadenkapelle und die große Engelweihe von 1817 gab P. Claudius Poujol sowohl eine französische (s. u.) als eine neue deutsche Chronik heraus, die den Titel trug: «Auszug der Geschichte des Stiftes und der Wallfahrt von Maria-Einsiedeln, von dem ersten Ursprunge bis auf die gegenwärtige Zeit». Sie wurde bei Benziger & Eberle, Kantonsbuchdruckern, gedruckt und erlebte 1820 und 1823 eine neue Auflage. Pater Lorenz Hecht übersetzte die französische Ausgabe nochmals auf die Engelweihe von 1834 und gab sie unter dem Titel: «Abriß der Geschichte des Klosters und der Wallfahrt von Maria-Einsiedeln» bei Gebrüder Karl und Nikolaus Benziger heraus; 1843 neu aufgelegt77. Eine ganz neu bearbeitete «Einsiedlische Chronik oder Geschichte des Stiftes und der Wallfahrt zu Maria-Einsiedeln» ließ P. Josef Tschudi 1823 bei Faktor Benziger & Söhnen erscheinen. Einen Auszug daraus besorgte Pater Konrad Holdener 1827 und gab ihn ebenfalls bei Josef Karl Benziger unter dem Titel: «Beschreibung des Klosters und der Wallfahrt zu Maria-Einsiedeln samt dem Flecken und dessen Umgebung» heraus78. Er erschien in der Folge öfters in neuen, vermehrten Auflagen, so 1847, 1856, 1860, 1861, 1865, 1876, 1879, 1881, 1889, 1895, 1897, 1898, 1900, 1907, 1912 und noch öfters, denn 1912 erschien die 29. und 1927 die 31. Auflage. Bis 1872 besorgte sie P. Gall Morel, dann P. Albert Kuhn, seit 1900 gemeinsam mit P. Odilo Ringholz. Die letzte Auflage (1927) gab P. Albert Kuhn unter dem Titel: «Beschreibung des Klosters und der Wallfahrt Maria-Einsiedeln» in einem neuen, größern Format heraus. Ähnliche kleine Pilgerführer erschienen bei Eberle, Kälin & Co. seit 1861 und bei Wyß, Eberle & Co. (später Eberle & Rickenbach) seit 1866. Die bei Eberle & Kälin besorgte später P. Fridolin Segmüller, während jene bei Eberle & Rickenbach durch die Patres Heinrich Rickenbach und Markus Helbling herausgegeben wurden.

Daneben haben wir noch vereinzelte Ausgaben, wie das von P. Josef Tschudi bei Thomas Kälin herausgegebene: «Handbüchlein für Wallfahrtende nach Einsiedeln», das nur religiösen Charakter hat, und die auf die große Engelweihe 1845 erschienenen: «Die Engelweihe in Maria-Einsiedeln» (bei Gebr. Benziger)79 und das von Abt Cölestin verfaßte: «Andenken an Wallfahrter», das C. Kuriger herausgab80; auch sie tragen mehr religiösen Charakter. Die von P. Gall Morel 1840 bei Benziger herausgegebene «Eremus sacra» ist in Versen abgefaßt, ebenso die 1830 von Elisa Bodenmüller herausgegebenen Beschreibungen. Auf das Millenarium von 1861 gab P. Karl Brandes bei Gebrüder Benziger eine Geschichte der Wallfahrt heraus in seinem Werk: «Der hl. Meinrad und die Wallfahrt von Einsiedeln, die hl. Gnadenkapelle, ihre Wunder und ihre Pilger seit einem Jahrtausend»81. Den Abschluß bildet gleichsam die von P. Odilo Ringholz bei Herder herausgegebene: «Wallfahrtsgeschichte Unserer Lieben Frau von Einsiedeln» (1896). Natürlich gab es noch eine Reihe von rein religiösen Schriften oder auch von Gelegenheitsschriften, die keinen historischen Charakter tragen82.

Daneben haben wir seit dem ersten Dezennium des 19. Jahrhunderts eine Reihe von französischen Ausgaben, die fast alle auf das von P. Claudius Poujol verfaßte: «Précis de l'histoire de l'Abbaye et du pélérinage de Notre Dame des Hermites» zurückgehen. Diese «Précis» erschien in der Folge sehr oft bei der Firma Benziger83. Später (1897) trug es den Titel: «Notre Dame des Ermites description du couvant et du pélérinage d'Einsiedeln». Zuletzt gab es P. Sigismund de Courten heraus.

Abt Cölestin Müller wollte eine neue größere französische Chronik herausgeben lassen und betraute damit Joseph Régnier, einen Advokaten aus Langres. Sie erschien 1837 bei Gauthier Frère in Paris unter dem Titel: «Chronique d'Einsidlen»; befriedigte aber nicht recht. — Graf Melun ließ 1841 eine kleine Arbeit: «Pélérinage a Einsidlen» bei Olivier-Fulgence in Paris erscheinen, die 1854 eine neue Auflage erlebte.

In italienischer Sprache erschien zunächst 1825 durch Kanonikus Toricelli in Lugano in Form eines Almanachs 1825 bei Francesco Veladini e Com. in Lugano «I più renomati Stabilimenti Religiosi della suizzera. Numero primo. Il santuario e la Badia di Einsideln»84. Später (1876) gab Benziger die «Beschreibung des Klosters und der Wallfahrt etc.» auch in italienischer Sprache heraus.

Bei der nachfolgenden Literaturübersicht sind nach Möglichkeit alle über Einsiedeln erschienenen Veröffentlichungen aufgenommen. Werke, in denen Einsiedeln nur vorübergehend erwähnt wird (wie z. B. Kirchen-, Kunst- und Literaturgeschichten, Reisebeschreibungen, Reiseführer, Romane und dergl.) sind aber nicht berücksichtigt.

Letzte Aktualisierung: 07.02.2006 – Impressum
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