Person Detail

1619
Br. Jakob (Johann) Natter von Au
Geburtsjahr: 1753  |   Todesjahr: 1815


Professbuch:
Band B, Nr. 485
Kapitel: 13. Professen unter Abt Beat Küttel 1780-1808.
Br. Jakob (Johann) Natter von Au
Professjahr: 1785

Professbuchtext:
Br. Jakob (Johann) Natter von Au im Bregenzerwald. Geboren den 21. Februar 1753 als Sohn des Johann Jakob Natter und der Maria Anna Willam. Profeß 8. September 1785.
Br. Jakob baute 1792 die Kirche in Euthal und die 1812 vollendete Kirche in Gersau. 1815 legte er im Auftrage der Forstkommission von Schwyz einen Holzfang in Schindellegi an, wofür noch ein Dankschreiben vom 12. Juni 1811 vorliegt501. Br. Jakob entwarf auch die Pläne für den Neubau der Gnadenkapelle, die allerdings in der Folge etwas abgeändert wurden. Er selber erlebte den Bau nicht mehr, denn er starb den 8. Mai 1815 im Alter von 63 Jahren, «Architectus noster peritissimus».

- Bamert, Markus. Denkmalpflege im Kanton Schwyz 1994/95. Einsiedeln: Euthal. Br. Jakob Natter; Freienbach: Pfarrkirche St. Adelrich. (Mitteilungen des des Historischen Vereins des Kantons Schwyz 87, 1995, 169-186. hier 180-183 und 184-186).
- BK. Historische Quellenbestätigt. Ausgrabungen in der Pfarrkirche Bauen erbaut von Br. Jakob Natter. (Vaterland 113, 1985, Nr. 280, S. 27).
- Tobler, Mathilde. Wahre Abbildung. Marianische Gnadenbildkopien in der schweizerischen Quart des Bistums Konstanz. In: Der Geschichtsfreund 144, 1991.
- Kolberg, John. Die Gersauer Pfarrkirche St. Marzellus. Abt Beat Küttel; Br. Jakob Natter (Biographie, Bauten). (Mitteilungen d. Historischen Vereins des Kantons Schwyz 85, 1993, 135-148).

Architektenliste:
Projekte im Kloster: Diverse Projekte, darunter Ökonomiegebäude
Baudatum: 1785-1815
Projekte extern: Kirche zu Gersau
Quellen: Kategorienliste, Allgemeines Künstlerlexikon AKL Online
Bemerkungen: Natter (Nater), Jakob, Architekt u. Benediktiner, geboren Au bei Bregenz 1753, gestorben Einsiedeln 8. 5. 1815. Baute u. a. die Gnadenkapelle in Einsiedeln u. die Kirchen zu Euthal, Gersau, Nauerz u. Studen. C. Brun, Schweizer. Kstler-Lex., 2 (1008). - Die Kstdenkm. der Schweiz, 1 (1927); 2 (1930).
(Allgemeines Künstlerlexikon AKL Online, Dok-ID _00132848, 28.06.2010)

Letzte Aktualisierung: 03.10.2018 – Impressum
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