Person Detail

1551
P.Josef (Johann Baptist) Giudice von Saltri
Geburtsjahr: 1739  |   Todesjahr: 1799


Professbuch:
Band B, Nr. 417
Kapitel: 11. Professen unter Abt Nikolaus Imfeld 1734-73.
P.Josef (Johann Baptist) Giudice von Saltri
Professjahr: 1756

Professbuchtext:
P.Josef (Johann Baptist) Giudice von Saltri bei Mailand. Geboren den 2. April 1739 als Sohn des Bernhard Giudice und der Julia Joogli. Profeß 21. November 1756. Priester 10. April 1762.
Noch als Diakon kam P. Josef im November 1761 nach Bellenz, wo er in der Folge durch 22 Jahre, bis im September 1783 als Lehrer wirkte. Heimgekehrt, wurde er Professor der Theologie. Im April 1785 beauftragte ihn der Abt mit dem Unterricht in den untersten Klassen der Klosterschule und bemerkt dazu: «Dieser gehorsame und würdige Ordensmann nahm diese müheselige Beschäftigung mit Munterkeit auf sich und verursachte so dem Abbten und den Obern des Convents ein wahres Vergnügen, den Confratribus aber wurde hierdurch ein sonderes Beyspihl der Demuth und des ächten Gehorsams zur Auferbauung beygebracht»436. Zugleich sollte er auch Fr. Martin Lavallaz Unterricht in der Moral geben, wie er überhaupt fortwährend auch Professor der Moral blieb, die er am 14. Oktober 1790 zum dritten Male anfing. Daneben war er auch Leiter der Moralkonferenzen. Seit dem 18. August 1787 war er Kapitelssekretär und fügte als solcher den Kapitelsakten manche interessanten Nachrichten über die Kloster- und Zeitgeschichte bei; ebenso gedachte er der Verstorbenen in kurzen Nekrologen, die er oft mit lateinischen Gedenkversen begleitete. Am 26. April 1790 ging er zu einer Disputation nach Rheinau. Seit dem 27. Oktober 1792 war er auch Brüderinstruktor, dafür wurde ihm das Amt eines Corrector mensae abgenommen. 1796 kam er als Expositus nach Sonnenberg, wo er den 21. August 1799 starb. Er fand seine letzte Ruhestätte in der Kirche zu Wängi im sogen. Sonnenberger Chörlein.

Schriften:
Kapitelsakten von 1787-96. A. CC 10.

Letzte Aktualisierung: 03.10.2018 – Impressum
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