Person Detail

1475
P. Benno (Johann Kaspar) Abegg von Steinen
Geburtsjahr: 1712  |   Todesjahr: 1792


Professbuch:
Band B, Nr. 341
Kapitel: 10. Professen unter Abt Thomas Schenklin 1714-34.
P. Benno (Johann Kaspar) Abegg von Steinen
Professjahr: 1733

Professbuchtext:
P. Benno (Johann Kaspar) Abegg von Steinen. Geboren den 27. September 1712 als Sohn des Johann Sebastian Abegg und der Anna Maria Dettling. Profeß 8. Dezember 1733. Priester 31. März 1736. Als Erbe erhielt er 300 fl.
P. Benno wurde den 7. Juli 1738 das erste Mal Professor der Philosophie. 1740, den 7. Mai, tritt er an Stelle von P. Thietland als Theologieprofessor. Gleichzeitig wurde er Präzeptor. Den 24. November 1742 begann er den zweiten philosophischen Kurs. Nachdem er noch einen Kurs Theologie absolviert hatte, kam er den 19. November 1746 nach Bellenz. Er und P. Bonifaz hatten hauptsächlich am neuen Chorbau getrieben. In Bellenz wurde er am 16. Juni 1753 Propst. Auch als Propst hätte er in Bellenz gerne gebaut und lud darum im Mai 1754 den Abt ein, nach Bellenz zu kommen und die Gebäulichkeiten zu besichtigen. Allein, Abt Nikolaus wollte von neuen Bauten daselbst nichts wissen. Bis zum Oktober 1768 wirkte er in ausgezeichneter Weise in Bellenz, dann kam er für P. Gall als Propst nach Fahr, wo er sich um die Hebung der Ordenszucht sehr verdient machte. Den 4. Mai 1786 feierte er mit einem Amt in der Gnadenkapelle seine Sekundiz. Am 24. September 1789 kehrte er aus Fahr zurück, wurde aber daheim am 15. August 1790 noch Aufseher über den Konventgarten. Er starb als Senior des Klosters den 10. September 1792 im Alter von 80 Jahren. Er war ein sehr guter Musiker (Chelista und pandurista). Ebenso war er in den Rubriken sehr erfahren; als man 1788 den Gottesdienst neu ordnen wollte, mußte er eigens am 22. Juni von Fahr nach Einsiedeln zu einer Besprechung kommen356. «Dieser Pater ware durch seinen ganzen Lebenslauf ein frommer, auferbaulicher und sonders immer ein arbeitsamer Religios . . . Si quid humani passus est, so ware es dieses: dass er etwas apprehensiv und so für seine Gesundheit sehr besorgt ware; darbey ware er aber sehr gehorsam und immer ein demütiger, wahrer Ordensgeistlicher»357.

Schriften:
P. Benno ließ 1775 durch Archivschreiber Wolfgang Dietele das «Mortuarium oder Stift und Todten-Buch des löbl. Gottshaus Fahr» schreiben. Fol. Unpag. Archiv ohne Sign.
Zwei Gedichte von ihm siehe A. CO 4.

Letzte Aktualisierung: 03.10.2018 – Impressum
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